Derwischer Wochenvorschau 24.KW

Fronleichnam
Die Dernbacher Kirmesjugend legt, wie in den letzten Jahren Tradition, einen Blumenteppich vor der St. Laurentius Kirche und bietet nach der Prozession am Fronleichnamstag, 15. Juni, für alle Kaffee und Kuchen im Pfarrzentrum Dernbach an. Die KG freut sich zu helfen und hofft auf viele Prozessionsteilnehmer und Besucher aus der Pfarrei St. Bonifatius Wirges.

Chorfamilie Beethoven e.V.
Musik unter den Linden
Leider muss unser Fest „Musik unter den Linden“ in diesem Jahr entfallen, da es zu einigen kurzfristigen Terminüberschneidungen kam.
Die Planung für das Jahr 2018 ist aber schon in vollem Gange, damit wir Euch ein tolles Programm bieten können.
Vorankündigung:
Über eine zahlreiche Teilnahme aus der Gemeinde, würden wir uns am 27.8.2017 sehr freuen.
Dann findet unsere Sternenwanderung mit den Chören aus den Nachbargemeinden statt.
Im Anschluss ist ein offenen Singen am Heilborn geplant.
Für kühle Getränke vor Ort ist gesorgt.
Weitere Infos folgen !
Im Herbst wird es wieder ein Matinee im Pfarrzentrum geben, sowie ein Adventskonzert in Zusammenarbeit mit dem Musikverein im Dezember.
Alle die Spaß an der Musik haben sind herzlich eingeladen mit uns zu Singen

 

Nachbericht der Beach Days 2017:
Beachvolleyball Elite-Turnier in Dernbach bei Sand und Sonne satt
Dernbach. Die 22. Auflage der Beach Days lockte erneut viele Zuschauer und national erfolgreiche Beachvolleyballer auf die ‚Hofmanns-Beach‘ des Beach Club Dernbach/Montabaur. „Sonne und Sand satt, dazu ein starkes sportliches Niveau“ konstatierte die Rhein-Zeitung zu dem sportlichen Höhepunkt (A+-Turnier der deutschen Beachvolleyball-Serie) an Christi Himmelfahrt, das sich auch U 23-Nationaltrainer Jörg Ahmann nicht entgehen ließ. Er sah bei den Frauen einen Favoritensieg und bei den Männern ein dramatisches Finale.
Verzweifelt ließ sich der Berliner ‚Hauptstadtbeacher‘ Patrick Gruhn mit einem flehenden Blick gen Schiedsgericht in den Sand fallen. Gruhn und sein Partner, der ehemalige (Hallen-)Nationalspielers Dirk Westphal, hatten einen technischen Fehler beim Gegner gesehen, den später auch Manuel Lohmann auf der Gegenseite einräumte. „Da hatten wir sicherlich Glück, das hätte man auch anders entscheiden können.“ Der Unparteiische aber hatte kein Einsehen. Bitter für das Berliner Duo: Damit war der erste Matchball des Finals vergeben. So blieb einer starken Leistung die Krönung versagt. Denn bis dahin und auch in den noch folgenden Ballwechseln boten Gruhn/Westphal im Duell gegen die Mainzer Lohmann/Tobias Brand Top-Sport. Mit 15:11 hatten die Berliner Satz eins gewonnen, der zweite Durchgang ging mit 15:13 an die Mainzer. Im dritten Satz fehlte dann in den entscheidenden Szenen spürbar die Konzentration. Kein Wunder, schließlich hatten Gruhn und Westphal nach einer frühen Niederlage im Turnier am Ende ein Spiel mehr in den Knochen, sich über Umwege für das Endspiel qualifiziert. „Uns hat am Ende die Abgeklärtheit gefehlt“ , sagte Westphal. „Da haben wir nicht mehr die mutigen Entscheidungen getroffen. Aber: Das war echt schon alles Zahnfleisch bei uns. Wir haben uns vor dem Finale schon gar nicht mehr eingespielt, um jedes verbliebene Kilojoule in den Knochen für das Endspiel zu sparen.“ Auf der Gegenseite hatten sich der erfahrene Lohmann und der 18jährige Beachvolleyball-Youngster Brand willensstark in dieses Finale zurückgekämpft hatten. „Ich freue mich, dass wir das Ding gewonnen haben“ , sagte Lohmann nach dem 18:16 im Entscheidungssatz. „Ich freue mich riesig für Tobias.“
Im Frauen-Finale standen sich mit Leonie Klinke und Elena Kiesling zwei Spielerinnen gegenüber, die das Turnier in Dernbach im Vorjahr noch gemeinsam gewonnen hatten. Klinke spielte in diesem Jahr an der Seite von Lisa-Sophie Kotzan. Das unter den Augen von U 23-Beach-Bundestrainer Jörg Ahmann, der dieses Duo bereits für die U 22-Europameisterschaft in Baden (Österreich) nominiert hat und via Stuttgart und ICE-Bahnhof Montabaur in der Früh angereist war. Für Ahmann, einst Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Sydney (2000) und in Dernbach früher mehrfacher Cup-Sieger, wurde es ein langer Tag. Im Westerwald hatte er insgesamt fünf Kaderathletinnen im Einsatz, eine wird er noch aus dem Kader für die EM streichen müssen – nach Baden können nur vier Spielerinnen mitfahren. „Das Turnier hier ist optimal für mich“ , sagte Ahmann. „So kann ich alle in Ruhe und im direkten Duell gegeneinander beobachten. Es wird schwer sein, am Ende einer Spielerin zu sagen, dass sie nicht mitfährt.“ Im Finale der Frauen gelang dem Duo Klinke/Kotzan die Revanche gegen Kiesling und Leonie Welsch. Die hatten in der Vorrunde noch mit 2:1 Sätzen gewonnen, im Finale aber konnten sie beim 14:16 und 12:15 keinen Satz mehr für sich entscheiden. „Es haben die letzten Körner gefehlt“ , sagte Welsch. „Wir hatten eine intensive Trainingswoche und haben die Anstrengung am Ende deutlich gespürt. Das Turnier war cool, das Finale nicht so sehr.“ Für Leonie Klinke, die mit neuer Spielpartnerin den Titel in Dernbach verteidigte, war es „ein komisches Gefühl, gegen Elena Kiesling zu spielen. Es war ein anstrengender Tag, der aber auch sehr viel Spaß gemacht hat. Wir konnten ohne Druck aufspielen, weil wir schon für die EM nominiert sind.“ Auch Lisa-Sophie Kotzan, die im Finale zwischenzeitlich kurz behandelt werden musste, war konditionell bei strahlendem Sonnenschein an die Grenzen gegangen: „Aber es hat sich gelohnt. Wir haben uns heute sehr sicher gefühlt nebeneinander und hatten das Finale sehr gut im Griff.“
Dafür dass der gastgebende Beach Club auch die 22. Auflage des sportlichen Höhepunktes der Beach Days gut im Griff hatte, gab es ein dickes Lob des Bundestrainers für Turnierleiter Steffen Siry und den Ausrichter: „Dernbach war wie immer ein super Turnier mit tollem Wetter und klasse Leuten.“ Mitorganisator Erwin Hausen freute sich über „das sonnige Wetter, das ist eine schöne Belohnung für die vielen Helfer, die sich hier engagieren. Es waren sehr viele Zuschauer auf der Anlage. Dass zudem U 23-Bundestrainer Ahmann hier den Tag verbringt und seine Spielerinnen begleitet, unterstreicht das sportliche Niveau des Turniers und freut uns sehr.“

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