Verkehrsbelastungen in der Ebernhahner Straße

Die Verkehrsbelastungen in der Ebernhahner Straße durch zu schnelles Fahren und durch eine deutliche Zunahme des Verkehrsaufkommens nehmen immer mehr zu. Dies führt verständlicherweise zu Belastungen der dort lebenden Anwohner, vor allem durch das unnötige Rasen in und aus dem Ort heraus. Dies ist schon seit vielen Jahren ein bekanntes Ärgernis und die Ortsgemeinde Dernbach versucht schon genau so lange, gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung Wirges, bei den zuständigen Behörden ein Einsehen zu erreichen, um den Einbau von geschwindigkeitsdämpfenden Hindernissen in der gerade verlaufenden Straßenführung zu erreichen. Leider bisher immer erfolglos, obwohl mehrere Geschwindigkeitsmessungen gezeigt haben, die letzte Messung der Verbandsgemeinde Wirges erfolgte im Dezember 2013, dass ein Handlungsbedarf besteht. Dies veranlasste die Anlieger jetzt dazu, eine Unterschriftenaktion gegen das hohe Verkehrsaufkommen und des zu schnellen Fahrens zu starten, um nochmals von Seiten der Anwohner auf den Einbau von Hindernissen und von mehr Geschwindigkeitskontrollen zu drängen. Den Anwohnern möchte ich daher auf diesem Weg die Antwort von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde mitteilen. Es wird nach wie vor darauf hingewiesen, dass zurzeit keine Möglichkeit seitens der Straßenbehörde besteht, den Einbau von regulären und wirkungsvollen geschwindigkeitsdämpfenden Hindernissen in der Ebernhahner Straße aus Kostengründen umzusetzen. Die geschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 100.000 – 200.000 €. Eine Umsetzung könne frühestens im Zusammenhang mit einer Ausbaumaßnahme oder umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen an der Strecke vorgenommen werden. Bis dahin sollten in Abstimmung mit der zuständigen Verkehrsbehörde regelmäßige Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt werden.

Mit diesem Ergebnis kann man natürlich nicht zufrieden sein und wir werden weiterhin für eine schnelle Umsetzung zum Einbau von Verkehrshindernissen eintreten, um die Anwohner von den unbelehrbaren Rasern und damit von unnötigem Verkehrslärm und Gefahren zu entlasten. Darüber hinaus werden wir häufigere Verkehrsüberwachungen durch die zuständige Polizeibehörde beantragen.

An alle Verkehrsteilnehmer möchte ich noch einmal eindringlich appellieren, die geltenden Verkehrsregeln unbedingt einzuhalten. Vielfach wird einfach nicht bedacht, dass andere durch das eigene Fehlverhalten doch arg gestört werden.

Andreas Quirmbach, Ortsbürgermeister

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